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Rheumatrex (Methotraxate )

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Rheumatrex (Methotrexat) wird zur Behandlung bestimmter entzündlich-rheumatischer Erkrankungen eingesetzt, zum Beispiel bei rheumatoider Arthritis oder Psoriasis-Arthritis. Es hemmt Entzündungsprozesse im Körper und kann Schmerzen, Schwellungen und Morgensteifigkeit lindern. Die Einnahme erfolgt meist in festen, regelmäßigen Abständen nach ärztlicher Anweisung. Während der Therapie sind Kontrollen von Blutwerten und Leberwerten wichtig. Informieren Sie sich auch über mögliche Nebenwirkungen.

Rheumatrex® (Methotrexat) – Patienteninformation für Deutschland

Rheumatrex® mit dem Wirkstoff Methotrexat ist ein bewährtes Medikament zur Behandlung verschiedener entzündlich-rheumatischer Erkrankungen sowie bestimmter Formen von Haut- und Gelenkbeteiligung. Diese Seite ist eine allgemeine, patientenfreundliche Beschreibung, die Ihnen hilft, Wirkweise, Anwendung, wichtige Wechselwirkungen und Sicherheitsaspekte besser zu verstehen. Bitte beachten Sie außerdem die Angaben Ihrer behandelnden Ärztin/ Ihres behandelnden Arztes und die Packungsbeilage.

Wichtiger Hinweis: Methotrexat kann je nach Erkrankung, Dosis und Begleitfaktoren unterschiedlich eingesetzt werden. Lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig und klären Sie Fragen zur Einnahme (z. B. Wochentag, Dosierung, Begleitmedikation) unmittelbar mit Ihrem Behandlungsteam.

Produktübersicht

Eigenschaft Information
Arzneistoff Methotrexat
Handelsname Rheumatrex® (je nach Darreichungsform/Hersteller)
Arzneikategorie Antimetabolit / krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum (DMARD)
Typische Anwendung Meist als „einmal pro Woche“ (wichtig: nicht täglich)
Ziel Entzündung reduzieren, Krankheitsverlauf verlangsamen, Symptome bessern

Wie wirkt Rheumatrex?

Methotrexat gehört zu den sogenannten Antimetaboliten. Es wirkt in erster Linie über eine Beeinflussung von Stoffwechselwegen, die an der Aktivierung und Vermehrung von Zellen beteiligt sind. Bei rheumatischen Erkrankungen liegt der Fokus besonders auf der entzündungshemmenden Wirkung. Vereinfacht gesagt:

  • Methotrexat kann die Immunaktivität dämpfen, die bei vielen Autoimmunerkrankungen übersteigert ist.
  • Es beeinflusst Botenstoffe und Signalwege, die Entzündungen fördern.
  • Bei einigen Anwendungen wird eine langsam aufbauende Wirkung beobachtet: Die volle Wirkung tritt erst nach Wochen ein.

In der Praxis wird Methotrexat häufig in Kombination mit unterstützenden Maßnahmen (z. B. weiterer Basistherapie, entzündungshemmenden Medikamenten oder Folsäure/Folin­säure zur besseren Verträglichkeit) eingesetzt. Ob und in welcher Form Ihnen solche Begleitmedikation empfohlen wird, hängt von Ihrer Situation ab.

Pharmakokinetik: Wie der Wirkstoff im Körper „läuft“

Die folgenden Informationen geben einen Überblick über typische pharmakokinetische Zusammenhänge. Details können je nach Darreichungsform (z. B. Tabletten oder andere Formen) variieren:

  • Aufnahme: Methotrexat wird nach oraler Einnahme in der Regel aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper; ein Teil wird in Geweben gebunden.
  • Abbau/Elimination: Methotrexat und seine Abbauprodukte werden überwiegend über die Nieren ausgeschieden.
  • Halbwertszeit: Die Ausscheidung kann abhängig von Nierenfunktion und Begleitfaktoren deutlich variieren. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Das praktische Ergebnis: Nierenfunktion und Leberwerte spielen für Sicherheit und Dosierung eine zentrale Rolle. Sprechen Sie bei eingeschränkter Nierenfunktion besonders offen mit Ihrer behandelnden Praxis.

Typische Anwendung & Timing: „Einmal pro Woche“

Methotrexat wird bei vielen rheumatologischen Indikationen als Wochengabe eingesetzt. Das heißt: Sie nehmen es in der Regel an einem festgelegten Wochentag ein.

Sehr wichtig: Methotrexat ist nicht als tägliche Einnahme gedacht. Eine Verwechslung (tägliche statt wöchentliche Einnahme) kann zu schweren Nebenwirkungen führen. Falls Sie unsicher sind, welchen Wochentag und welche Dosis Sie einnehmen sollen: sofort rückfragen.

Wann beginnt die Wirkung?

Die Behandlung zielt auf eine schrittweise Reduktion der Entzündung. Typische Zeitabläufe:

  • Nach ca. 2–4 Wochen: erste Verbesserungen bei manchen Patientinnen/Patienten
  • Nach ca. 6–12 Wochen: deutlicherer Effekt häufig wahrscheinlicher
  • Langfristig: Therapieerfolg wird über Monate beurteilt; Anpassungen erfolgen durch die behandelnde Praxis

Richtige Einnahme – praktische Orientierung

  • Wählen Sie einen festen Wochentag und tragen Sie ihn in Kalender/Erinnerung ein.
  • Nehmen Sie die Dosis genau so ein, wie es Ihnen verordnet wurde. Sollten Sie eine Dosis vergessen haben, klären Sie das Vorgehen nach Ihrer Packungsbeilage bzw. mit Ihrer Praxis.
  • Wenn Ihnen zusätzlich Folsäure empfohlen wurde: nehmen Sie diese nach Plan ein (oft regelmäßig auch an Tagen um den Methotrexat-Tag herum – Details variieren).

Lebensmittel-Interaktionen: Essen und Methotrexat

Die Beziehung zwischen Methotrexat und Lebensmitteln kann je nach Darreichungsform unterschiedlich sein. Grundsätzlich gilt: Konsequenz ist wichtiger als „ein bestimmtes Essen“. Viele Patientinnen/Patienten nehmen Methotrexat zu einer festen Tagesroutine ein.

  • Allgemein: Wenn Ihre Packungsbeilage keine speziellen Vorgaben macht, können Sie Methotrexat meist mit oder ohne Nahrung einnehmen.
  • Konstanter Tagesrhythmus: Versuchen Sie, die Einnahme immer ähnlich zu gestalten (z. B. morgens oder abends).
  • Empfindlichkeit im Magen-Darm-Trakt: Bei Übelkeit oder Magenbeschwerden kann ein Einnahmezeitpunkt außerhalb sehr „schwerer“ Mahlzeiten hilfreich sein – besprechen Sie das mit Ihrem Behandlungsteam.

Informieren Sie Ihre Praxis, falls es wiederholt zu starkem Unwohlsein nach der Einnahme kommt. In manchen Fällen werden dann Dosisanpassungen, Begleitmaßnahmen oder eine Umstellung der Darreichungsform erwogen.

Alkohol-Interaktionen

Methotrexat kann die Leber belasten. Deshalb wird bei gleichzeitiger Alkoholaufnahme das Risiko für Leberschäden erhöht. In vielen Behandlungsplänen wird daher empfohlen, während der Therapie mit Methotrexat Alkohol möglichst zu vermeiden oder zumindest streng zu begrenzen.

  • Am sichersten: kein Alkohol an Methotrexat-Tagen und möglichst darüber hinaus abstinent halten.
  • Wenn Sie Alkohol nicht vollständig vermeiden können: sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt über eine individuell sichere Menge.
  • Vermeiden Sie Alkohol insbesondere bei erhöhten Leberwerten, Übergewicht mit Fettleber, Hepatitis-Risiko oder anderen leberbelastenden Faktoren.

Warnzeichen für Leberprobleme: anhaltende Müdigkeit, Übelkeit, Appetitverlust, Druckschmerz im rechten Oberbauch, Gelbfärbung der Haut/Augen oder dunkler Urin – in solchen Fällen bitte umgehend medizinischen Rat einholen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Methotrexat kann mit vielen Medikamenten in Wechselwirkung treten. Besonders relevant sind Substanzen, die über Nierenfunktion oder Leberstoffwechsel wirken oder die Blutwerte verändern. Unten finden Sie häufige Interaktionsgruppen. Diese Liste ist nicht vollständig.

Besonders wichtige Interaktionskategorien

  • Schmerz- und Entzündungshemmer (NSAR) in bestimmten Situationen: Die Kombination kann die Methotrexat-Wirkspiegel erhöhen oder Nebenwirkungen verstärken (z. B. bei höherer Dosis oder eingeschränkter Nierenfunktion). Häufig wird das in der Praxis gezielt abgewogen.
  • Bestimmte Antibiotika: Einige Antibiotika können die Methotrexat-Ausscheidung beeinflussen oder das Risiko für Knochenmarkhemmung erhöhen (z. B. bei ungünstiger Kombination).
  • Protonenpumpenhemmer (z. B. gegen Sodbrennen): Es gibt Berichte über Wechselwirkungen in Einzelfällen. Informieren Sie Ihre Praxis bei regelmäßiger Einnahme.
  • Retinoide (Vitamin-A-Derivate): Bei manchen Hautbehandlungen kann die Kombination die Belastung erhöhen.
  • Andere immunsuppressive Medikamente: Können gemeinsam die Infektanfälligkeit erhöhen.
  • Hochdosiertes Folsäure/folatmodulierende Präparate: Häufig gezielt eingesetzt (z. B. zur Verträglichkeit), aber Dosierung und Zeitpunkt sollten abgesprochen sein.
  • Lebendimpfstoffe: Unter immunsuppressiver Therapie kann eine Impfplanung angepasst werden. Sprechen Sie mit Ihrer Praxis oder dem Impfzentrum.

Praktischer Umgang mit Wechselwirkungen

  • Führen Sie eine aktuelle Medikamentenliste (inkl. frei verkäuflicher Mittel und Nahrungsergänzung).
  • Fragen Sie vor dem Hinzunehmen neuer Präparate (z. B. Antibiotika, Schmerzmittel, Erkältungsmittel) nach.
  • Wenn Sie Symptome wie ungewöhnliche Müdigkeit, Fieber oder Blutergüsse bemerken, informieren Sie schnell Ihre Praxis.

Indikationen: Wofür wird Methotrexat eingesetzt?

Methotrexat ist in Deutschland u. a. bekannt als Basistherapie (DMARD) bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Je nach Fachrichtung und individueller Situation kann es zudem für weitere Indikationen verwendet werden. Typische Einsatzgebiete sind:

  • Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis): zur Kontrolle von Entzündung und zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs.
  • Andere entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie z. B. bestimmte Formen der Psoriasis-Arthritis.
  • Schwere Formen von Psoriasis (je nach Bewertung und Schweregrad).
  • Bestimmte autoimmun-entzündliche Erkrankungen in der Rheumatologie/Derma­tologie – abhängig von Leitlinien, Verträglichkeit und Gesamtbeurteilung.

Welche Indikation bei Ihnen konkret vorliegt und wie die Therapie genau geplant ist, entnehmen Sie bitte Ihrem individuellen Behandlungsplan.

Dosierung: Wie wird Rheumatrex üblicherweise dosiert?

Die konkrete Dosierung von Methotrexat hängt von der Diagnose, dem Körpergewicht, der Laborlage (Leber/Niere), dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. In der Praxis wird oft schrittweise begonnen und bei Bedarf angepasst.

Wichtig: Methotrexat wird in der Regel wöchentlich dosiert. Eine falsche Einnahmehäufigkeit ist gefährlich.

Typische Dosierungsprinzipien (allgemein)

  • Start: häufig niedriger Beginn, danach je nach Wirksamkeit/Verträglichkeit Anpassung.
  • Kontrolle: regelmäßige Blutuntersuchungen (z. B. Blutbild, Leberwerte, Nierenwerte).
  • Begleittherapie: häufig Folsäure-Folgegabe zur Reduktion typischer Nebenwirkungen.

Da Methotrexat in verschiedenen Stärken und Darreichungsformen verfügbar ist, lassen sich die exakten Milligramm-Angaben ohne Bezug zu Ihrer Packung nicht sinnvoll nennen. Orientieren Sie sich an der verordneten Stärke und dem genauen Einnahmeplan.

Sicherheitsprofil: Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Wie bei allen wirksamen Medikamenten können auch bei Methotrexat Nebenwirkungen auftreten. Viele Betroffene vertragen die Therapie gut, vor allem bei sorgfältigem Monitoring und korrekter Wochengabe. Dennoch ist Methotrexat ein Medikament mit relevanten Sicherheitsaspekten.

Häufiger berichtete Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Appetitminderung, gelegentlich Bauchschmerzen
  • Müdigkeit oder allgemeines Krankheitsgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Entzündungen im Mund (z. B. Mundschleimhautreizungen)
  • Haarausfall (seltener, aber möglich)
  • Hautreaktionen

Wichtige, weniger häufige, aber ernste Risiken

  • Blutbildveränderungen (Knochenmarkhemmung): kann zu Infektanfälligkeit, Blutungen oder auffälliger Müdigkeit führen.
  • Lebertoxizität: erfordert Labor-Kontrollen und zurückhaltenden Umgang mit Alkohol.
  • Nierenschädigung: besonders relevant bei vorbestehender Nierenschwäche, Dehydrierung oder Wechselwirkungen.
  • Lungenerkrankung (Methotrexat-assoziierte Pneumonitis): Symptome wie anhaltender trockener Husten, Atemnot, Fieber oder Leistungsknick sollten rasch abgeklärt werden.
  • Schwere allergische Reaktionen (selten): z. B. Schwellungen, Ausschlag, Atembeschwerden – dann sofort ärztliche Hilfe.

Bitte sofort handeln: Bei Fieber, ungewöhnlichen Blutergüssen/Blutungen, starker Atemnot, anhaltendem trockenem Husten, gelber Haut oder Zeichen schwerer Nebenwirkungen umgehend medizinischen Rat einholen.

Regelmäßige Kontrollen (Monitoring)

Üblicherweise werden unter Methotrexat in regelmäßigen Abständen Laborwerte kontrolliert, typischerweise:

  • Blutbild (z. B. Leukozyten, Thrombozyten)
  • Leberwerte (z. B. AST, ALT, ggf. weitere Parameter)
  • Nierenwerte (z. B. Kreatinin, eGFR)

Der genaue Rhythmus richtet sich nach Dosis, Stabilität der Werte und Ihrem Risikoprofil.

Praktische Anwendungstipps

  • Kalender-System: Legen Sie den Wochentag fest, und stellen Sie eine Erinnerung (Smartphone/Kalender/Tablet).
  • Feste Routine: Nehmen Sie die Dosis möglichst immer zu einer vergleichbaren Tageszeit ein.
  • Begleitmedikation: Falls Folsäure/Folin­säure verordnet wurde, nehmen Sie diese zuverlässig nach Plan ein.
  • Hydration: Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (insbesondere bei Durchfall/Erbrechen oder heißem Wetter), um die Nieren zu entlasten – Details individuell besprechen.
  • Labor-Termine einhalten: Monitoring ist ein wichtiger Teil der sicheren Therapie.
  • Leichte Magenbeschwerden: kleine Portionen, ausreichend trinken und die Einnahmezeit an Ihre Verträglichkeit anpassen. Bei anhaltenden Beschwerden: melden.
  • Dokumentieren: Notieren Sie Nebenwirkungen und mögliche Auslöser (z. B. neue Medikamente, Alkoholkonsum, Infekte).

Was tun bei Vergessener Einnahme?

Da Methotrexat in der Regel wöchentlich gegeben wird, ist das Vorgehen bei vergessener Dosis besonders wichtig. Die genaue Empfehlung hängt vom Zeitpunkt der Entdeckung und Ihrem individuellen Plan ab. Beachten Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Praxis.

Vermeiden Sie „Doppeln“ ohne Rücksprache. Bei Unsicherheit: lieber frühzeitig Kontakt aufnehmen.

Alternative Optionen (je nach Indikation)

Wenn Methotrexat nicht ausreichend wirkt oder nicht vertragen wird, gibt es in der Behandlung rheumatischer und bestimmter entzündlicher Erkrankungen weitere Optionen. Welche davon sinnvoll ist, hängt stark von Ihrer Diagnose und dem Krankheitsverlauf ab. Beispiele (allgemein):

  • Andere Basistherapeutika (DMARDs): z. B. Sulfasalazin, Leflunomid (je nach Indikation und Profil).
  • Biologika: gezielt gegen bestimmte Entzündungswege (z. B. TNF-Hemmer oder andere Targets).
  • JAK-Inhibitoren: gezielte Wirkstoffe in ausgewählten Situationen.
  • Kombinationstherapien: Methotrexat kann auch mit anderen Medikamenten kombiniert werden.
  • Nicht-medikamentöse Maßnahmen: Physiotherapie, Bewegung, entzündungsarme Ernährung/Belastungsmanagement, Impf- und Infektionsprophylaxe – als Ergänzung zur medikamentösen Therapie.

Sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Praxis über Nutzen-Risiko-Abwägungen, bevor Sie etwas eigenständig ändern.

Rheumatrex & Deutschland: Markt- und rechtlicher Kontext

In Deutschland ist Methotrexat als etabliertes Medikament im Rahmen der Versorgung verbreitet. Für die Abgabe gelten die üblichen deutschen Arzneimittelregeln. In der Praxis müssen für den sicheren Einsatz außerdem die Vorgaben zur ärztlichen Überwachung sowie zu Kontrolluntersuchungen berücksichtigt werden.

Für online bestellbare Arzneimittel gelten zusätzlich die landesüblichen Anforderungen an seriöse Anbieter, Identitäts- und Echtheitsprüfung (je nach Produkt), Versandbedingungen und die korrekte Bereitstellung von Informationen.

Aktuelle Hinweise und Orientierung (Leitlinien/Empfehlungen)

In Deutschland orientiert sich die Therapie rheumatischer Erkrankungen häufig an internationalen und nationalen Leitlinien. Zu Methotrexat werden wiederkehrend wichtige Sicherheitsprinzipien betont, beispielsweise:

  • Einheitliche Wochengabe und klare Einnahmeanweisungen
  • Regelmäßiges Labor-Monitoring (Blutbild, Leber- und Nierenwerte)
  • Berücksichtigung von Risikofaktoren (Nierenfunktion, Begleitmedikation, Alkohol, Infekte)
  • Folsäure/Begleitkonzepte zur Verbesserung der Verträglichkeit (häufig nach ärztlichem Plan)
  • Aufklärung über Warnzeichen (z. B. Atemprobleme, starke Blutbildveränderungen)

Da sich Empfehlungen im Detail weiterentwickeln können, ist es sinnvoll, Ihre Behandlung anhand der aktuellen Praxisvorgaben zu koordinieren.

Lieferung und Verfügbarkeit in Deutschland

Rheumatrex® bzw. Methotrexat-haltige Präparate sind in Deutschland in verschiedenen Stärken und Packungsgrößen verfügbar. Verfügbarkeit kann je nach Darreichungsform und Hersteller variieren.

  • Versandbedingungen: Üblicherweise erfolgt der Versand kühl-/standardgerecht entsprechend den Angaben auf dem Präparat.
  • Lieferzeiten: können je nach Lagerbestand und Region schwanken. Im Shop sind in der Regel aktuelle Statusinformationen angegeben.
  • Diskretion: Seriöse Anbieter achten auf eine diskrete Verpackung.

Falls Sie bestimmte Stärken oder ein bestimmtes Präparat (z. B. Formulierung) benötigen, prüfen Sie im Shop die passende Auswahl für Ihre Therapie. Bei Fragen zur Packungsgröße oder Verfügbarkeit helfen häufig der Kundenservice oder die ärztliche Praxis.

FAQ – Häufige Fragen zu Rheumatrex® (Methotrexat)

1) Wie oft muss ich Rheumatrex einnehmen?

In vielen rheumatologischen Indikationen erfolgt die Einnahme einmal pro Woche an einem festgelegten Wochentag. Wichtig ist: Methotrexat ist nicht täglich einzunehmen.

2) Was mache ich, wenn ich den Wochentag verpasst habe?

Das Vorgehen hängt vom Zeitpunkt ab. Bitte beachten Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Praxis, statt selbstständig zu doppeln.

3) Darf ich Methotrexat mit Nahrung einnehmen?

Häufig ist die Einnahme mit oder ohne Nahrung möglich, aber die Verträglichkeit kann individuell variieren. Wichtig ist vor allem eine konstante Einnahmeroutine. Bei Übelkeit kann eine Anpassung der Tageszeit helfen.

4) Kann ich Alkohol trinken?

Wegen möglicher Belastung der Leber wird Alkohol bei Methotrexat in der Regel möglichst vermieden. Sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Praxis über eine für Sie sichere Vorgehensweise, insbesondere bei Risikofaktoren oder erhöhten Leberwerten.

5) Welche Medikamente sollte ich besonders beachten?

Informieren Sie Ihre Praxis bei allen neuen Medikamenten, auch bei frei verkäuflichen Präparaten oder Nahrungsergänzung. Besonders relevant können bestimmte Antibiotika, Schmerzmittel/NSAR (je nach Situation), Pro­t­onenpumpenhemmer und weitere immunsuppressive Therapien sein.

6) Wie lange dauert es, bis die Wirkung spürbar ist?

Erste Verbesserungen werden teils nach wenigen Wochen bemerkt. Ein deutlicher Effekt ist oft nach 6–12 Wochen wahrscheinlicher. Die Entscheidung über den Therapieerfolg erfolgt im Verlauf.

7) Woran merke ich gefährliche Nebenwirkungen?

Häufige „harmlosere“ Effekte sind z. B. Übelkeit oder Müdigkeit. Warnzeichen für ernste Probleme sind u. a. Fieber, ungewöhnliche Blutergüsse, anhaltender trockener Husten/Atemnot, starke Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Gelbfärbung. In solchen Fällen bitte sofort medizinische Hilfe einholen.

8) Sind Impfungen unter Methotrexat möglich?

Das hängt von der Art des Impfstoffs und Ihrer individuellen Situation ab. Sprechen Sie vor Impfungen mit Ihrer Praxis. Lebendimpfstoffe können unter immunsuppressiver Therapie problematisch sein.

9) Kann ich während der Therapie Auto fahren oder Sport treiben?

Wenn Sie sich durch Methotrexat nicht beeinträchtigt fühlen, ist Sport oft möglich und sogar therapeutisch sinnvoll (je nach Erkrankung). Bei Müdigkeit, Schwindel oder anderen Beschwerden achten Sie auf Ihr Sicherheitsgefühl. Im Zweifel: ärztlich abklären.

10) Gibt es Dinge, die ich für mehr Sicherheit tun kann?

Ja: konsequente Wochengabe, regelmäßige Blutkontrollen, klare Medikamentenliste, sparsame/keine Alkoholzufuhr, ausreichende Flüssigkeit, und schnelles Melden von Warnzeichen.

Zusammenfassung in Kürze

  • Rheumatrex® enthält Methotrexat und wird häufig als wöchentliche Basistherapie eingesetzt.
  • Es wirkt entzündungshemmend und moduliert die Immunaktivität – die Wirkung baut sich über Wochen auf.
  • Sicherheit ist eng mit regelmäßigen Labor-Kontrollen (Blutbild, Leber, Niere) verbunden.
  • Wichtigste Interaktionen betreffen u. a. Alkohol sowie bestimmte Arzneimittel und die Nierenfunktion.
  • Bei Warnzeichen (z. B. Atemprobleme, Fieber, Blutungsneigung, Gelbsucht) sollte sofort medizinisch reagiert werden.

Diese Information ersetzt nicht die individuelle Beratung. Wenn Sie Fragen zu Ihrer konkreten Dosierung, Ihrem Einnahmeplan oder möglichen Wechselwirkungen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis oder den behandelnden medizinischen Dienst.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

2.5mg, 10mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill