Angebot!

Calan (Verapamil)

€0.00

-28%
Calan enthält den Wirkstoff Verapamil. Es wird zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen und zur Behandlung von Bluthochdruck bzw. Angina pectoris eingesetzt. Verapamil kann dabei helfen, den Herzschlag zu beruhigen und die Belastung des Herzens zu senken. Nehmen Sie das Arzneimittel genau nach ärztlicher Anweisung ein. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder Vorerkrankungen am Herzen haben.

Calan® (Verapamil) – verständliche Patienteninformation

Calan® mit dem Wirkstoff Verapamil ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Calciumantagonisten (Verapamil gehört zu den nicht-dihydropyridinischen Calciumantagonisten). Es wird in der Kardiologie eingesetzt, um unter anderem Herzrhythmusstörungen zu behandeln, den Blutdruck zu senken und Beschwerden bei bestimmten Herzproblemen zu lindern. Diese Seite bietet eine patientenfreundliche Übersicht, ersetzt jedoch nicht das Gespräch mit Ärztin/Arzt oder Apotheke.

Wichtige Hinweise vorab

  • Verapamil beeinflusst Herzfrequenz und -leitfähigkeit. Daher kann es je nach Person zu langsamem Puls oder Blutdruckabfall kommen.
  • Bei bestimmten Herzrhythmusstörungen, vorbestehenden Leitungsstörungen oder Kombination mit anderen Wirkstoffen ist besondere Aufmerksamkeit nötig.
  • Bewahren Sie die Packung entsprechend der Herstellerangaben auf und halten Sie sich an die verordnete Anwendung (inkl. Einnahmezeitpunkt).

Basis-Informationen zum Arzneimittel

Eigenschaft Information
Wirkstoff Verapamil (Calciumantagonist)
Arzneimittelname Calan®
ATC-Klasse C08DA01 (Verapamil)
Wirkprinzip Hemmung des Calcium-Einstroms in Muskel-/Herz-Zellen → Effekte auf Herzfrequenz, Gefäßtonus und Erregungsleitung
Übliche Darreichungsformen Je nach Produktvariante z. B. Retard-/verzögerte Freisetzung oder andere Dosierungsformen (bitte Packungsbeilage beachten)

Wie wirkt Verapamil? (Wirkmechanismus)

Verapamil blockiert Calciumkanäle in bestimmten Zelltypen. Dadurch werden mehrere Effekte im Körper angestoßen:

  • Am Herzen: Verapamil verlangsamt die Erregungsleitung im Bereich des AV-Knotens und kann die Herzfrequenz senken.
  • Im Herzmuskel: Es reduziert den Calcium-Einstrom, was die Kontraktionskraft im Sinne eines „Herz-Entlastungseffekts“ beeinflussen kann (klinisch je nach Situation und Dosierung).
  • In den Blutgefäßen: Über den Gefäßtonus führt Verapamil zu einer Gefäßerweiterung, was den Blutdruck senken kann.

Der genaue Effekt hängt u. a. von der individuellen Herzerkrankung, der Dosierung, dem Einnahmeintervall und der Darreichungsform (z. B. Retard) ab.

Pharmakokinetik: Wie der Körper Verapamil verarbeitet

Unter Pharmakokinetik versteht man, was der Körper mit dem Wirkstoff macht: Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung.

Aufnahme und Wirkungseintritt

  • Verapamil wird nach oraler Einnahme in der Regel im Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Je nach Darreichungsform kann der Wirkbeginn unterschiedlich sein (besonders bei Retardtabletten).

Verteilung im Körper

  • Verapamil verteilt sich im Körper und wirkt an Zielstrukturen (Herz, Blutgefäße).
  • Es besteht eine Bindung an Plasmaproteine (Details abhängig von individuellen Faktoren).

Abbau (Metabolismus)

  • Verapamil wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt.
  • Die Aktivität kann durch andere Arzneimittel (z. B. bestimmte Antibiotika, Antimykotika, Mittel gegen Viren) und durch Alkohol beeinflusst werden.

Ausscheidung

  • Die Ausscheidung erfolgt über Leberstoffwechselprodukte und anschließend über Niere/Stuhl (im Wesentlichen metabolitabhängig).

Wichtig: Da der Abbau in der Leber stattfindet, kann bei Leberfunktionsstörungen die Wirkung stärker oder länger anhalten. In solchen Fällen sind Anpassungen und engmaschige Kontrollen besonders relevant.

Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)

Verapamil wird eingesetzt, um unterschiedliche herzbezogene Beschwerden zu behandeln. Häufige Indikationen sind:

  • Bluthochdruck (Hypertonie): zur Blutdrucksenkung
  • Angina pectoris: zur Vorbeugung bzw. Linderung von Beschwerden bei Durchblutungsstörungen des Herzens
  • Herzrhythmusstörungen, insbesondere solche, bei denen eine Verlangsamung der AV-Überleitung hilfreich ist (z. B. bestimmte Formen von supraventrikulären Tachykardien)

Welche konkrete Indikation bei Ihnen vorliegt und welche Darreichungsform/Dosis geeignet ist, hängt von Diagnose, Herzfrequenz, EKG-Befunden und weiteren Begleiterkrankungen ab.

Wie und wann einnehmen? (Timing und Einnahmehinweise)

Die richtige Einnahme ist entscheidend für eine gleichmäßige Wirkung.

Typisches Einnahmeschema

  • Verapamil wird üblicherweise mehrmals täglich oder als Retardform in einem festen Intervall eingenommen (je nach Produktvariante).
  • Versuchen Sie, die Einnahme möglichst zur gleichen Uhrzeit durchzuführen.

Mit oder ohne Essen?

  • In vielen Fällen kann Verapamil mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • Bei manchen Darreichungsformen kann die Wirkung durch Nahrung in geringem Umfang beeinflusst sein. Entscheidend ist daher, was in Ihrer Packungsbeilage für genau diese Calan-Variante angegeben ist.

So nehmen Sie Tabletten korrekt ein

  • Schlucken Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser).
  • Retardtabletten: nicht teilen/zerbeißen/zerkleinern, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben (sonst verändert sich die Freisetzung und damit die Wirkung).

Ernährung: Interaktionen mit Lebensmitteln

Bei Verapamil sind vor allem Getränke und Lebensmittel relevant, die die Konzentration im Blut beeinflussen können.

  • Grapefruit / Grapefruitsaft: kann die Wirkung von Verapamil verstärken, indem der Abbau verändert wird. Das Risiko für Nebenwirkungen kann steigen.
  • Alkoholarme oder kohlensäurehaltige Getränke: meist nicht der Hauptfaktor, können aber in Kombination mit Alkohol die Gesamtbelastung erhöhen (siehe auch Abschnitt „Alkohol“).

Praktischer Tipp: Wenn Sie Grapefruit regelmäßig essen oder Saft trinken, besprechen Sie dies vorab mit Ihrer Apotheke/Ärztin/Arzt.

Alkohol- und Arzneimittelwechselwirkungen

Alkohol

Alkohol kann die Kreislaufregulation beeinflussen. In Kombination mit Verapamil kann dies:

  • zu Schwindel oder Benommenheit führen (insbesondere beim Aufstehen),
  • den Blutdruck weiter senken und damit das Risiko für Unwohlsein erhöhen,
  • Herzfrequenz und Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Empfehlung: Trinken Sie Alkohol nur in Maßen und achten Sie auf Warnzeichen wie Schwindel, Herzrasen oder ungewöhnliche Müdigkeit.

Wichtige Arzneimittelwechselwirkungen

Verapamil kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder deren Konzentration erhöhen/erniedrigen – und umgekehrt. Beispiele für relevante Gruppen (nicht vollständig):

  • Andere Herzmedikamente (z. B. Betablocker, andere Antiarrhythmika): können die Wirkung auf Herzfrequenz und Leitung addieren.
  • Bestimmte Antibiotika/Antimykotika: können den Abbau von Verapamil verlangsamen → Risiko für stärkere Verapamil-Wirkung.
  • Mittel gegen HIV bzw. bestimmte antivirale Therapien: können Interaktionen verursachen.
  • Arzneimittel, die den Blutdruck senken: zusätzliche Blutdrucksenkung möglich.
  • Stoffwechselbeeinflussende Medikamente: können die Konzentration verändern.

Wichtig: Nehmen Sie vor Beginn neuer Medikamente (auch „pflanzliche“ Präparate oder rezeptfreie Mittel) Rücksprache mit Ihrer Apotheke. Berichten Sie dabei immer, dass Sie Calan (Verapamil) einnehmen.

Dosierung: Wie hoch ist die übliche Dosis?

Die richtige Dosis ist individuell. Sie richtet sich nach Diagnose, Herzfrequenz, Blutdruck, EKG-Verlauf und Verträglichkeit.

  • Verapamil wird in unterschiedlichen Stärken angeboten (je nach Darreichungsform).
  • In der Praxis wird oft mit einer niedrigeren Anfangsdosis begonnen und anschließend angepasst.

Hinweis: Da Calan in verschiedenen Varianten erhältlich sein kann, gilt: Orientieren Sie sich an Ihrer Packungsbeilage bzw. an den Angaben auf dem Etikett Ihrer konkreten Produktstärke. Eine allgemeine „Standarddosis“ lässt sich ohne genaue Produktvariante und medizinische Situation nicht sinnvoll und sicher nennen.

So passen Sie die Einnahme nicht eigenständig an

  • Ändern Sie Dosis oder Einnahmehäufigkeit nicht ohne ärztliche Rücksprache.
  • Unterlassen Sie abruptes Absetzen nicht bei bestehenden Rhythmusstörungen oder Stabilitätsrisiken, da sich Beschwerden wieder verstärken können.

Sicherheit und Nebenwirkungen: Was ist möglich?

Wie bei allen Arzneimitteln können Nebenwirkungen auftreten. Häufige bzw. bekannte mögliche Effekte betreffen vor allem Kreislauf und Magen-Darm-Bereich.

Mögliche Nebenwirkungen

  • Schwindel, Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Bauchbeschwerden, Verstopfung (insbesondere unter Verapamil nicht selten)
  • Ödeme (z. B. Knöchel-/Beinschwellungen)
  • langsamer Puls (Bradykardie) oder Blutdruckabfall
  • Leistungsabfall oder ungewöhnliche Müdigkeit

Warnzeichen (sofort abklären lassen)

Bitte lassen Sie medizinisch abklären, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • sehr langsamer Puls, Ohnmacht oder starke Benommenheit
  • neue oder deutlich zunehmende Atemnot, Brustschmerzen
  • starke Verschlechterung von Herzrhythmusbeschwerden
  • allergische Reaktionen (z. B. Ausschlag, Schwellungen im Gesicht)

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

Besondere Aufmerksamkeit ist bei bestimmten Situationen sinnvoll, z. B.:

  • bei vorbestehenden Leitungsstörungen im Herzen (AV-Block)
  • bei bestimmten Herzschwächen bzw. eingeschränkter Pumpfunktion (je nach Konstellation)
  • bei niedrigem Blutdruck
  • bei eingeschränkter Leberfunktion
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die den Herzrhythmus beeinflussen

Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Puls und Blutdruck beobachten: Gerade zu Beginn der Therapie oder nach Dosisänderung kann es hilfreich sein, Werte zu notieren.
  • Langsam aufstehen: Bei Schwindel/Blutdruckabfall hilft es, sich Zeit zu lassen beim Aufstehen.
  • Verstopfung vorbeugen: Ausreichend trinken, ballaststoffreiche Ernährung; bei Bedarf frühzeitig mit der Apotheke sprechen.
  • Wiederholte Einnahme-Routine: Stellen Sie sich eine Erinnerung (z. B. Kalender/Handy), damit keine Dosis vergessen wird.
  • EKG- und Verlaufskontrollen: Halten Sie Termine ein, besonders wenn Rhythmusstörungen behandelt werden.

Was tun bei vergessener Einnahme?

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, gilt häufig:

  • Nehmen Sie die vergessene Dosis nicht „auf Vorrat“ ein, um sie nicht zu überdosieren.
  • Wie genau vorzugehen ist (z. B. ob die nächste Dosis zur regulären Zeit genommen wird), hängt vom Einnahmeintervall und Ihrer Darreichungsform ab.

Am besten: Prüfen Sie die Packungsbeilage Ihrer Calan-Variante oder fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.

Alternative Optionen (je nach Indikation)

Für die gleichen oder ähnliche Krankheitsbilder gibt es verschiedene Wirkstoffgruppen und Behandlungsmöglichkeiten. Welche Alternative passt, hängt stark von Ihrer Diagnose und Begleiterkrankungen ab.

Beispiele für Alternativen bei Blutdruck/Herzbeschwerden

  • Andere Calciumantagonisten (z. B. Dihydropyridine wie Amlodipin): häufig eher gefäßselektiv, je nach Situation.
  • Betablocker: senken ebenfalls Herzfrequenz und wirken bei bestimmten Rhythmusstörungen bzw. Angina.
  • ACE-Hemmer/ARB (bei Bluthochdruck je nach Therapieplan): wirken über andere Mechanismen.
  • Antiarrhythmika (je nach Rhythmusstörung): Auswahl ist individuell und erfordert engmaschige ärztliche Bewertung.

Nicht-medikamentöse Unterstützung

  • Bei Bluthochdruck: salzarme Ernährung, regelmäßige Bewegung, Gewichtskontrolle, Rauchstopp.
  • Bei Angina: Belastungssteuerung, kardiologisches Monitoring, Risikofaktoren reduzieren.

Bitte besprechen Sie Alternativen immer mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt.

Calan in Deutschland: Markt- und rechtlicher Kontext

In Deutschland unterliegen Arzneimittel strengen gesetzlichen Regelungen. Für den sicheren Umgang gilt u. a.:

  • Arzneimittel müssen die Anforderungen des Arzneimittelgesetzes sowie EU-regulatorische Vorgaben erfüllen.
  • Die Abgabe von wirkstoffhaltigen Medikamenten erfolgt entsprechend der Vertriebsform (z. B. apothekenpflichtig, verschreibungspflichtig oder andere Kategorien – je nach Präparat und Packungsgröße).
  • Pharmazeutische Qualität, Lagerung und Kennzeichnung sind vorgeschrieben.

Verfügbarkeit: Ob und in welchen Stärken Calan in einer bestimmten Packungsgröße kurzfristig lieferbar ist, kann je nach Lieferkettenlage variieren. Online-Apotheken arbeiten üblicherweise mit Lieferanten und Lagerbeständen zusammen.

Aktuelle Hinweise / „Recent Guidance“

Für Verapamil können sich im Laufe der Zeit Empfehlungen zur sicheren Anwendung ändern, z. B. durch Aktualisierungen von Fachinformationen, Warnhinweise zu Wechselwirkungen oder Hinweise zu Monitoring (EKG/Blutdruck). Für Deutschland gelten die nationalen Vorgaben sowie die EU-Informationen aus den jeweiligen Fach-/Gebrauchsinformationen.

  • Wechselwirkungschecks sind besonders wichtig bei neuen Medikamenten.
  • Kontrollen (z. B. Blutdruck, Puls, EKG) werden häufig empfohlen, insbesondere bei Dosisänderungen oder bei vorbestehenden Leitungsstörungen.
  • Wenn neue Symptome auftreten (z. B. starke Schwindelanfälle, Ohnmacht, deutliche Verschlechterung der Herzbeschwerden), sollte die Therapie umgehend ärztlich bewertet werden.

Hinweis: Lesen Sie immer die Packungsbeilage Ihrer konkreten Calan-Variante und prüfen Sie bei Unsicherheiten die aktuellen Informationen in der Apotheke.

Lieferung und Verfügbarkeit in der Online-Apotheke

In einer Online-Apotheke in Deutschland erhalten Sie Medikamente in der Regel per Versand innerhalb definierter Lieferzeiten. Verfügbarkeit hängt von:

  • der gewählten Stärke und Darreichungsform,
  • dem aktuellen Lagerbestand,
  • möglichen Lieferengpässen bei bestimmten Chargen.

So geht’s in der Praxis:

  • Wählen Sie die gewünschte Produktstärke und Packungsgröße.
  • Prüfen Sie vor Abschluss der Bestellung Verwendungszweck und Dosierung nach Ihrer individuellen Situation.
  • Beachten Sie bei der Zustellung die Lagerbedingungen (z. B. nicht übermäßiger Wärme aussetzen, Originalverpackung nutzen).

Nach Versand erhalten Sie üblicherweise Informationen zur Sendungsverfolgung.

FAQ – Häufige Fragen zu Calan (Verapamil)

1) Wofür wird Calan typischerweise verwendet?

Calan mit Verapamil wird unter anderem eingesetzt bei Bluthochdruck, Angina pectoris und bestimmten Herzrhythmusstörungen, je nach individueller Diagnose.

2) Wie schnell wirkt Verapamil?

Der Wirkungseintritt hängt von Ihrer Darreichungsform und Dosis ab (z. B. sofort wirksam vs. Retard). Bei Retardtabletten ist die Wirkung häufig über längere Zeit gleichmäßiger.

3) Darf ich Grapefruitsaft trinken?

Grapefruit bzw. Grapefruitsaft kann die Wirkung von Verapamil verstärken, weil es den Abbau beeinflussen kann. In der Regel wird davon abgeraten oder es sollte vorher mit der Apotheke besprochen werden.

4) Kann ich beim Stillen oder in der Schwangerschaft Verapamil nehmen?

Das ist eine individuelle Entscheidung und muss ärztlich bewertet werden. Besprechen Sie dieses Thema bitte frühzeitig mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

5) Welche Nebenwirkungen sind am häufigsten?

Häufig können z. B. Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verstopfung auftreten. Bei manchen Personen sind langsamer Puls oder Blutdruckabfall möglich.

6) Was mache ich, wenn mir schwindelig wird?

Setzen oder hinlegen, Blutdruck/Puls (falls möglich) kontrollieren und vorsichtig aufstehen. Wenn Schwindel stark ist, Ohnmacht auftritt oder Herzbeschwerden zunehmen, sollte zeitnah ärztlich abgeklärt werden.

7) Kann Verapamil mit anderen Herzmedikamenten kombiniert werden?

Oft ist eine Kombination möglich, aber sie muss besonders sorgfältig geplant werden, weil sich Effekte auf Puls/Leitung addieren können. Informieren Sie immer vollständig über Ihre Medikation.

8) Ist es in Ordnung, Alkohol zu trinken?

Alkohol kann die Kreislaufwirkung verstärken. Wenn Sie trinken, dann nur in Maßen und achten Sie auf Symptome wie Schwindel oder ungewöhnliche Müdigkeit. Bei Unsicherheit fragen Sie Ihre Apotheke.

9) Kann ich die Einnahme eigenständig stoppen?

Bitte brechen Sie Verapamil nicht eigenständig ab. Bei manchen Herzerkrankungen kann ein Absetzen zu einer Verschlechterung führen. Sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt über ein geplantes Vorgehen.

10) Wie lagere ich Calan richtig?

Bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung auf, außerhalb der Reichweite von Kindern, vor Feuchtigkeit und Hitze geschützt. Halten Sie sich an die Angaben auf der Packung.

Letzte Orientierung: Lesen Sie für Ihre konkrete Calan-Variante die Packungsbeilage und fragen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten in Ihrer Apotheke nach. So stellen Sie sicher, dass die Anwendung optimal zu Ihrer Situation passt.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

40mg, 80mg, 120mg, 240mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill